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Casa Vitae - Wachkomazentrum Münster

Im Wachkomazentrum Casa Vitae des Klarastiftes Münster GmbH, dass seit dem 01.01.2008 besteht, leben heute 16 Menschen ab 18 Jahren, die in Folge schwerer Schädel- Hirn- Verletzungen pflegeabhängig geworden sind, Menschen in der neurologischen Rehabilitationsphase F mit zeitlich begrenztem Beatmungsbedarf.

Imke Eilts, Michaela Jakob und Tanja Kühr

Auf Grundlage der neuronalen Plastizität erhalten die Patienten in enger, interner und externer geprüfter, qualitätsgesicherter Teamzusammenarbeit mit dem Pflegefachpersonal Ergo-, Physio-, Logo- und Musiktherapie. Gemeinsam erarbeiten alle zur neu definierten Lebensqualität nach dem Bobath- Konzept, der Kinästhetik, der Facio-oralen Trakt- Therapie und in Anlehnung an Affolter die individuellen Therapieziele für die größtmögliche, selbstständige Teilnahme am sozialen Leben aus.

Ergotherapeutische Schwerpunkte sind dazu beispielsweise:

  • die Anbahnung einer sprachlichen Interaktion nach dem Konzept der Unterstützten Kommunikation mit und ohne elektronische Hilfsmittel
  • die Anbahnung physiologischer Bewegungsmuster zur Hemmung von Schmerzen und Kontrakturen durch Schulung des Gehens, Stehens und Sitzens in Verbindung mit Alltagsaufgaben
  • optimierte Hilfsmittelversorgung bei Rollstühlen, Schienen
  • Wahrnehmungs- und Hirnleistungstraining zu den individuellen Interessen und Möglichkeiten des Betroffenen

Der Bereich Casa Vitae gilt als neurologische Fachpflegeeinrichtung für Menschen im apallischen Syndrom/ Wachkoma nach Polytraumen in der Rehabilitationsphase F bei Schädel- Hirn- Verletzungen. Der Patientenstamm umfasst neben der neurologischen Symptomatik mit einhergehender Schwerstmehrfachbehinderung innerhalb der 7 Koma-Remissionsphasen, gleichsam den psychisch funktionellen Therapiebereich.

Casa Vitae